Domain und Webspace – machst du auch diese gravierenden Fehler?

domainundwebspaceHast du deinen Domain und Webspace Anbieter schon gefunden?

Gar nicht so einfach, stimmts!

Sehr oft sind die gewünschten Domains bereits vergeben. Ganz egal wie viele Stunden du in die Recherche investierst – sie führen häufig immer wieder zum selben Ergebnis.

In diesem Artikel lernst du:

  • Warum du unbedingt deine eigene Domain erwerben solltest!
  • Was du bei der Wahl deiner Domain beachten solltest.
  • Wie du deine Domain optimal wählen kannst.
  • Was du tun kannst wenn deine Domain vergeben ist.
  • Und, welche Kriterien dein Webhoster erfüllen sollte.

Vielleicht bist du auf diese Schritt-für-Schritt Anleitung aufmerksam geworden, weil es für dich KOSTENLOS ist. Und aus Neugier bist du auf dem Clever Online Geld Verdienen Blog gelandet.

Ich gehöre auch zu den Menschen die sich durch das Wort “KOSTENLOS” angezogen fühlen. Mein Interesse wird vestärkt!

Aber seien wir doch ehrlich – oftmals ist nicht alles gut was KOSTENLOS ist.

Unter kostenlose Domains meine ich Blogs oder Internetseiten die zum Beispiel über einen Subdomain (Quelle: Wikipedia) wie beispieldomain.wordpress.com oder beispieldomain.blogger.com erreichbar sind.

Und natürlich auch andere Anbieter, die durch Anmeldung, kostenlose Blogs anbieten.

Warum du unbedingt deine eigene Domain erwerben solltest!

Hier sind aussagekräftige Argumente.

  • Argument #1: Es gehört allein DIR!

Deine Inhalte, die du auf deinem Blog veröffentlichst, gehören allein dir. Das heißt, du überträgst kein unbeschränktes Nutzungsrecht deiner Inhalte an einen Anbieter. Dritte Personen dürfen deine Inhalte nicht ohne dein ausdrückliches Einverständnis nutzen.

  • Argument #2: Es ist dauerhaft DEINS!

Kein Anbieter kann eines Tages DEINEN Blog oder Internetseite, besser gesagt – DEIN Business – ohne Angabe von Gründen deaktivieren.

Stell dir folgendes vor.

Nach mühevoller harter Arbeit ist es dir gelungen, deinen Blog “deinblogname.kostenloserbloganbieter.com” unter den Top 5 bei den Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing zu platzieren.

Mit deinem Blog “deinblogname.kostenloserbloganbieter.com” verdienst du bereits im Schnitt 1.794,63 € pro Monat. Trend: Steigend!

Und jetzt stell dir vor.

Dein kostenloser Bloganbieter “kostenloserbloganbieter.com” ändert von heut auf morgen und ohne jegliche Vorwarnung, die Geschäftsbedingungen. Das Ergebnis: Dein Blog “deinblogname.kostenloserbloganbieter.com” wird nicht länger von deinem kostenlosem Bloganbieter unterstützt – dein Blog wird deaktiviert!

Du verlierst in Zukunft deine Einnahmen und dein Business.

Denk darüber nach.

  • Argument #3: Sei PROFESSIONELL!

Meine Meinung – mit einer eigenen Domain kommst du einfach professioneller rüber. Und wenn du längerfristig online aktiv sein möchtest – empfehle ich dir DEINE EIGENE Domain zu erwerben.

Deine eigene Domain hilft dir dabei deine Marke aufzubauen und zu untermauern!

Frage: … Welche Variante ist deiner Meinung nach besser?

Variante #1: www.dein-hauptkeyword.de

Variante #2: www.dein-hauptkeyword.kostenloser-blog-anbieter.de

Schreib deine Meinung in das Kommentarfeld.

Was du bei der Wahl deiner Domain beachten solltest

Kurz und bündig: Bei Nischenseiten MUSS dein Hauptkeyword (lese auch “Das Geheimnis der Keyword Analyse – Teil 1 von 4“) in deiner Domain vorkommen.

Das Problem ist: Eine Domain kann nur einmal vergeben werden. Und wie bereits am Anfang erwähnt, sind diese oftmals schon vergeben. Was du hier tun kannst – klären wir später.

Verwende auf keinen Fall:

  • Marken- und Firmennamen,
  • Namen von Prominenten,
  • und auch keine Titel, zum Beispiel von Filmen etc.,

bei der Registrierung deiner eigenen Domain.

Auf der Internetseite vom Deutschen Patent- und Markenamt kannst du zum Beispiel recherchieren ob dein Wunschdomain eventuelle Rechte verletzen.

Wie du deine Domain optimal wählen kannst

Vor der Registrierung deiner Domain solltest du dir ausführliche Gedanken über dieses Thema machen. Denn, die richtige Wahl kann einen gewaltigen Einfluss auf die Platzierung bei den Suchmaschinen haben.

Nachfolgend nenne ich dir fünf Aspekte, die du als Leitfaden bei der Wahl deiner Domain verwenden kannst. Diese wurden bei meinen Recherchen desöfteren erwähnt bw. vorgeschlagen. Auch verwende ich diese bei der Wahl meiner Domains.

  • #1 – Einzigartigkeit

Achte darauf, dass deine Domain einzigartig ist. Dein Blog oder Interseite sollte sich bereits bei der Domain von der Masse abheben.

Ich weiß … gar nicht so einfach.

  • #2 – Domainlänge

Je kürzer dein Domainname ist umso besser lässt es sich merken. Auch finde ich, dass dadurch ein vertippen enorm minimiert wird.

Jaaa … wirst du dir jetzt sagen oder auch denken – warum dann: cleveronlinegeldverdienen.de?

Ganz einfach – es ist EINZIGARTIG! :D

  • #3 – Hauptkeyword

Wie bereits erwähnt – sollte dein Hauptkeyword in deiner Domain vorkommen. Dies kann deine Platzierungen bei den Suchmaschinen beeinflussen.

  • #4 – Bindenstriche

Vermeide Bindestriche in deiner Domain! Warum?

Beachte folgenden Dialog mit einem Freund den ich beim Einkaufen treffe.

Freund: Wie geht es dir? Hab schon lange nichts mehr von dir gehört.

Ich: Mir geht es blendend! Ich habe meine Leidenschaft gefunden – ich blogge!

Freund: Cool! Wie heißt deine URL?

Variante #1:

Ich: clever minus online minus geld minus verdienen dot de (clever-online-geld-verdienen.de)

Freund: Wie war das noch mal? Hast du vielleicht Stift und Papier?

Variante #2:

Ich: clever online geld verdienen dot de (cleveronlinegeldverdienen.de)

Freund: Hmm.. klingt äußerst interessant.

Ich hoffe du konntest erkennen wie wichtig eine leicht einzuprägende Domain ist. Vermeide daher Bindestriche.

  • #5 – Aussprache

Spreche deinen Wunschdomainnamen aus und prüfe wie es sich anhört. Es sollte verständlich sein und sich auch natürlich anhören.

Nimm diese fünf Aspekte als Leitfaden und halte dich an mindestens vier Aspekten für eine optimale Domain.

Was kannst du tun wenn dein Wunschdomain bereits vergeben ist?

Es besteht natürlich die Möglichkeit den Inhaber deines Wunschdomains zu kontaktieren um über den Verkauf zu verhandeln. Aber das kann natürlich extrem teuer werden.

Und gerade in der Startphase versucht doch jeder die Kosten äußerst gering zu halten – zumindest für meinen Teil.

In diesem Teil zeige ich dir einfache Tipps wie du trotzdem dein Hauptkeyword in deine Domain einbringen kannst – obwohl es bereits mehrmals und in verschiedenen Varianten vorhanden ist.

  • Tipp #1 – Setze auf Longtail Keywords

Ein Longtail Keyword besteht aus mehreren Keyword-Kombinationen. Für mein erstes Projekt könnte zum Beispiel – was hilft gegen pickel am rücken – das Longtail Keyword sein. (Hmm… das Ergebniss einer Analyse würde mich irgendwie interessieren.) :)

Hier sind gleich fünf Keywords vorhanden:

  1. pickel am rücken
  2. was hilft gegen pickel
  3. gegen pickel am rücken
  4. gegen pickel
  5. pickel

Ein weiterer Vorteil ist der weitaus geringerer Wettbewerb und die schnelle Platzierung auf den vorderen Plätzen bei den Suchmaschinen.

  • Tipp #2 – Wörter an den Anfang stellen

Eine weitere effektive Methode ist es, ein Wort am Anfang deines Keyword zu stellen. Natürlich sollte das Ganze auch einen Sinn ergeben und lesbar sein.

Ein Paar Beispiele wie du es richtig anwenden kannst:

+ meinpickelamruecken.com

+ derpickelamruecken.com

+ gegenpickelamruecken.com

Fällt dir etwas auf?

Die Beispiele lassen sich gut lesen und ergeben auch noch einen Sinn.

Auch kannst du die Domainendungen (TDL’s = Top Level Domains) variieren. Zum Beispiel anstatt .com – prüfen ob andere Domainendungen wie .de, .info usw. zur Verfügung stehen.

Ich bin echt am überlegen, ob ich mein 1. Projekt nicht neu aufsetzen sollte. :) Schon allein die Ergebnisse aus Tipp #1 und #2 machen das Ganze noch interessanter.

  • Tipp #3 – Wörter anhängen

Das Anhängen eines Wortes am Ende deines Keywords kann auch eine effektive Lösung sein. Wie vorher bereits beschrieben, soll das Ganze einen Sinn ergeben und gut zu lesen sein.

Auch hier ein paar Beispiele wie du es richtig anwenden kannst:

+ pickelamrueckenblog.com

+ pickelamrueckentipps.com

+ pickelamrueckenloswerden.com

Überprüfe auch hier, welche Domainendungen verfügbar sind.

Großartig! Du hast deine eigene Domain. Jetzt brauchst du nur noch einen Webhoster.

Kriterien die dein Webhoster erfüllen sollte

Bei der Auswahl deines Webhoster spielt natürlich auch die Art des Webhosting-Paketes eine Rolle. Soll dein Blog oder Internetseite über einen von mehreren Kunden geteiltem Webserver erreichbar sein, oder bevorzugst du einen eigenen Webserver?

Bei einem geteiltem Webserver (shared Webhosting), werden die Daten von Blogs oder Internetseiten mehrerer Kunden auf einem Webserver gespeichert. Der Vorteil gegenüber einem eigenen Webserver ist der kostengünstigere monatliche Beitrag.

Ein Webhosting-Paket auf einem geteilten Webserver mit bis zu 5 Domains, kann schon mit rund 10,- €/Monat angemietet werden. Geradezu Ideal für Projekte wie Blogs oder Nischenseiten.

In meiner Tool Box habe ich für dich unteranderem auch Webhoster aufgelistet die ich verwende. Klick hier und siehe unter Webhosting nach.

Der eigene Webserver hingegen kann bis zu 100,- €/Monat kosten – eher für größere Firmen oder aufwendigere Projekte gedacht bzw. zu empfehlen.

Der erhebliche Nachteil beim geteiltem Webserver sind die Daten von Blogs und Internetseiten mehrer Kunden – diese können die Ladezeiten des eigenen Blogs durch die geteilte Rechnerleistung enorm negativ beeinflussen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass wenn Internetseiten von deinen “Nachbarn” angegriffen werden, sich diese auch unter Umständen auf deinen Blog übertragen können.

Im schlimmsten Fall stürzt der Webserver ab – und dein Blog oder Internetseite ebenfalls.

Bei einem eigenen Webserver steht die gesamte Rechnerleistung für deinen Blog zur Verfügung – das heißt: schnelle Ladezeiten!

Auch ist das Risiko, dass der eigene Webserver abstürzt eher gering – es sei denn, der Webserver oder Blog wird direkt angegriffen.

webhostingpaketNun zu den wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Webhoster:

  • monatlicher Traffic-Volumen oder Datentransfer

Flatrate! Daran führt kein Weg vorbei.

Damit dir später bei den Kosten die Kinnlade nicht runterfällt, solltest du einen Webhoster auswählen mit einem Traffic-Flatrate.

  • monatliche Kosten

Webhosting-Pakete auf einem von mehreren Kunden geteiltem Webserver bekommst du für rund 10,- €/Monat einschl. gesetzlicher Mehrwertsteuer sowie bis zu 5 Domains inklusive.

  • PHP- und MySQL-Unterstützung

PHP ist die am häufigsten verwendete Scriptsprache zum Erstellen von Blogs und Internetseiten.

MySQL ist ein beliebtes Open-Source-Datenverwaltungssystem. Beides brauchst du für deinen Blog.

  • E-Mail Postfächer

Damit du passende E-Mail Adressen erstellen kannst, wie zum Beispiel: deine.email@deinprojekt.de.

  • WebFTP

Mit WebFTP hast du gerade auf Reisen rund um den Globus oder wenn du keine FTP-Software zur Hand haben solltest, Zugriff über einen Webbrowser auf deine Webdaten.

  • Kundenanzahl pro Webserver

Je weniger “Nachbarn” du hast, desto besser. Die Gründe habe ich dir bereits weiter oben erläutert.

Schritt #2 ist getan. In wenigen Tagen geht es dann weiter mit Schritt #3 “WordPress installieren – kinderleicht!“.

Bleib dran!

Gruß,
Alejandro.

 

P. S.  Hast du noch Fragen? Dann zögere nicht und schreib sie in das Kommentarfeld – ich werde mein Bestes geben, dir so schnell wie möglich zu antworten.

 

Über Alejandro

Aktuell interessiert er sich für die Themen: Online Geld verdienen, Bloggen, Internet Marketing, WordPress, SEO und online Business. Du findest Ihn auch bei Facebook - besuch die Fanpage und bleibe im Dialog.

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10 großartige Kommentare zu Domain und Webspace – machst du auch diese gravierenden Fehler?

  1. Sigrid Hölzl 7. Dezember 2013 um 21:29 #

    Danke für diesen interessanten Artikel. Ich habe die besten Erfahrungen beim Anbieter Internex gemacht – da gabs wirklich noch nie Probleme. Soll auch so bleiben :D Lg

    • Alejandro 15. Dezember 2013 um 15:27 #

      Servus Sigrid. :-)

      Vielen Dank für deinen Kommentar und Glückwunsch dass du einen zuverlässigen Anbieter gefunden hast. Weiterhin viel Erfolg. :-)

  2. Erika 21. Februar 2013 um 20:19 #

    Danke für die vielen Informationen und die guten Tipps worauf man achten sollte. Leider hat es mich schon einmal mit meinem privaten Blog erwischt, der Anbieter war von heute auf morgen offline. Naja, habe dann noch mal bei null angefangen und nun habe ich alles selber in der Hand. Ich kann nur jeden raten: eigene Domain und Webspace bei einem renomierten Anbieter.

    Gruß Erika

    • Alejandro 25. Februar 2013 um 21:36 #

      Hallo Erika,

      vielen Dank für deine netten Worte und deine Story. Ich stimme dir zu: eigene Domain und Webspace ist sehr wichtig – und das von Anfang an.

      Gruß,
      Alejandro.

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