WordPress installieren – kinderleicht!

wordpress-installierenWordPress installieren ist so easy!

Vor gut einem Jahr habe ich WordPress zum ersten mal heruntergeladen und die ZIP-Datei auf meiner Festplatte entpackt.

Nachdem ich die erforderlichen Daten in der “wp-config-sample”-Datei erfolgreich geändert habe, konnte ich WordPress nun auf meinen Webspace mit Hilfe einer FTP-Sofware hochladen.

Mittlerweile habe ich WordPress fünfmal auf verschiedenen Datenbanken erfolgreich installieren können. Einmal auf dem PaR-Blog, einmal auf cleveronlinegeldverdienen.com, dann hier auf dieser URL und zweimal auf dem lokalen Server XAMPP.

In diesem Artikel geht es darum:

  • was WordPress ist,
  • warum du WordPress verwenden solltest,
  • wie du WordPress auf deinen Webspace installieren kannst,
  • wie WordPress kinderleicht zu bedienen ist,
  • und wie du WordPress personalisieren kannst.

Rückblickend kann ich mit Überzeugung sagen – WordPress installieren ist ein Kinderspiel!

Was ist WordPress?

Bevor wir beide WordPress installieren, möchte ich dir zeigen was WordPress (kurz: WP) ist.

WP ist eine Open-Source-Webblogsoftware.

Mit anderen Worten, es ist, ein inhaltsbezogenes kostenloses Verwaltungssoftware.

Mit WP kannst du die Inhalte, wie zum Beispiel Text- und Bilddateien, deines Blogs super leicht einbinden und verwalten. Für weitere Informationen folge einfach dem Link zu Wikipedia.

Warum du WordPress verwenden solltest

Mit WordPress kannst du super easy, deine Artikeln im Internet veröffentlichen und deinen Blog oder Internetseite regelmäßig aktuell halten.

WP zeichnet sich auch durch seine einfache Benutzerführung aus und du brauchst keinerlei Programmierkenntnisse zu besitzen.

Beim Erstellen deiner Artikeln steht dir ein WYSIWYG-Editor (What You See Is What You Get) zur Verfügung. Schon beim Schreiben kannst du sehen wie der Text später aussehen wird.

Der Editor verfügt über alle gängigen Formatierungen und Funktionen – das Gestalten von Texten wird dadurch enorm vereinfacht.

Ein weiterer wichtiger Grund ist – WordPress ist suchmaschinenfreundlich! Auf vielen Blogs ist oft zu lesen: “Google liebt WordPress.”

Dies hat Matt Cutts, der Leiter des Webspam-Team von Google, auf dem WordCamp 2009 in San Francisco verkündet.

… WordPress is a fantastic peace of Software.

Hier das informative Video – schau es dir an!

Mit den zahlreichen Plugins kannst du die Funktionen wie zum Beispiel, dass Anbinden von Social Networks, deines Blogs beliebig erweitern.

Ein weiteres wichtiges Argument ist die WordPress Gemeinschaft – einfach gigantisch!

Sie stellt dir, die kostenlosen Themes und Plugins für deinen Blog zur Verfügung und beantwortet all deine Fragen wenn du mal nicht weiter kommst.

Und die Beliebtheit von WP steigt ständig.

wordpress-deutschland

Quelle: Google Insights for Search (Juni 2012), Abb. angepasst.

Habe ich dich überzeugt? Dann lass uns gemeinsam WordPress installieren!

WordPress installieren

Bevor du WordPress installieren kannst, brauchst du zuerst eine eigene Domain, Webspace und eine FTP-Software. Der Artikel “Domain und Webspace – machst du auch diese gravierenden Fehler?” beschreibt warum du unbedingt von Beginn an, eine eigene Domain und Webspace erwerben solltest.

Achte bei deinem Webhoster bzw. deinem Webhosting-Paket darauf, dass du die Möglichkeit hast, mindestens eine MySQL-Datenbank anlegen kannst. Diese Datenbank brauchst du um WordPress installieren zu können. Dort werden später die Daten von WordPress abgelegt.

In meiner Tool Box habe ich für dich günstige Webhoster aufgelistet, die ich für diesen Blog und meine anderen Projekte verwende. Schau einfach unter Webhosting nach.

Als FTP-Software empfehle ich dir das Open-Source, also kostenlose FTP-Software von FileZilla. Weitere Informationen über FileZilla findest du weiter unten im Artikel.

Genial, du hast deine eigene Domain mit Webspace – jetzt könnnen wir beide loslegen!

  • Schritt #1 – WordPress herunterladen

Als erstes brauchst du die aktuellste deutschsprachige Version von WP, die du hier kostenlos herunterladen kannst.

Klicke auf den Bereich “.zip” (siehe Screenshot – Punkt 1) um den Download zu starten.

Ein “Speichern unter”-Fenster öffnet sich (siehe Screenshot – Punkt 2). Wähle deinen Pfad aus, wo du die Blogsoftware (Dateiname: latest) ablegen möchtest (siehe Screenshot – Punkt 3).

Vor dem Download habe ich einen Ordner “WordPress Tutorial” erstellt – hier werde ich die Zip-Datei abspeichern.

wordpress-deutsch-downloaden

Quelle: WordPress Deutschland (Juni 2012), Abb. angepasst.

Hast du deinen Pfad ausgewählt? Dann klicke auf den “Speichern”-Button (siehe Screenshot – Punkt 4).

  • Schritt #2 – Entpacken und Datenbankdaten eingeben

wordpress-deutsch-entpackenNachdem du die aktuellste Version von WordPress Deutschland heruntergeladen hast muss du als nächstes die komprimierte “latest”-Datei entpacken.

Klicke mit der rechten Maustaste auf die “latest”-Datei und wähle “Hier entpacken” aus (siehe Screenshot – Punkt 5 und 6). Mit “Hier entpacken” wird die Datei im selben Ordner entpackt.

Nach wenigen Sekunden siehst du den entpackten Ordner “wordpress” neben der “latest”-Datei. Öffne den Ordner “wordpress” mit einem Doppelklick.

Suche nun die “wp-config-sample”-PHP-Datei aus dem Verzeichnis aus und benenne es um in “wp-config”. Danach öffne es mit einem Doppelklick.

wordpress-deutsch-config

In der “wp-config”-PHP-Datei kannst du die Grundeinstellungen für deinen WordPress Blog vornehmen. Zu den Grundeinstellungen gehören zum Beispiel die MySQL-Zugangsdaten, die Secret-Keys und der Tabellenpräfix.

Die Zugangsdaten für die MySQL-Datenbank bekommst du von deinem Webhoster.

Unten in der Scrollbox habe ich die Bereiche aus der “wp-config”-PHP-Datei kopiert, die du ändern muss. In den fettgedruckten und kursiven Bereichen muss du deine Daten einfügen.

Die Secret-Keys bekommst du auf der Seite von WordPress Secret-Key Service. Einfach den Link in der Scrollbox kopieren und in deinem Browser öffnen.

Danach die acht generierten Sicherheitsschlüssel kopieren und in deine “wp-config”-PHP-Datei einfügen. Den WP Datenbanktabellen-Präfix kannst du optional ändern.

Hier der Auszug aus der “wp-config”-PHP-Datei:

/** Ersetze database_name_here mit dem Namen der Datenbank, die du verwenden möchtest. */

define(‘DB_NAME’, ‘database_name_here‘);

/** Ersetze username_here mit deinem MySQL-Datenbank-Benutzernamen */
define(‘DB_USER’, ‘username_here‘);

/** Ersetze password_here mit deinem MySQL-Passwort */
define(‘DB_PASSWORD’, ‘password_here‘);

/** Ersetze localhost mit der MySQL-Serveradresse */
define(‘DB_HOST’, ‘localhost‘);

/**#@+
* Sicherheitsschlüssel
*
* Ändere jeden KEY in eine beliebige, möglichst einzigartige Phrase.
* Auf der Seite {@link https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/ WordPress.org secret-key service} kannst du dir alle KEYS generieren lassen.
* Bitte trage für jeden KEY eine eigene Phrase ein. Du kannst die Schlüssel jederzeit wieder ändern, alle angemeldeten Benutzer müssen sich danach erneut anmelden.
*
* @seit 2.6.0
*/
define(‘AUTH_KEY’, ‘put your unique phrase here‘);
define(‘SECURE_AUTH_KEY’, ‘put your unique phrase here‘);
define(‘LOGGED_IN_KEY’, ‘put your unique phrase here‘);
define(‘NONCE_KEY’, ‘put your unique phrase here‘);
define(‘AUTH_SALT’, ‘put your unique phrase here‘);
define(‘SECURE_AUTH_SALT’, ‘put your unique phrase here‘);
define(‘LOGGED_IN_SALT’, ‘put your unique phrase here‘);
define(‘NONCE_SALT’, ‘put your unique phrase here‘);

/**#@-*/

/**
* WordPress Datenbanktabellen-Präfix
*
* Wenn du verschiedene Präfixe benutzt, kannst du innerhalb einer Datenbank
* verschiedene WordPress-Installationen betreiben. Nur Zahlen, Buchstaben und Unterstriche bitte!
*/
$table_prefix = ‘wp_‘;

Nachdem du die erforderlichen Daten geändert hast, speichere die “wp-config”-PHP-Datei ab.

  • Schritt #3 – Auf den Server hochladen

Wie bereits weiter oben erwähnt, brauchst du eine FTP-Software (klick hier für mehr Informationen) um deinen WordPress-Ordner auf den Server deines Webhoster hochzuladen.

Von Anfang an benutze ich das kostenlose FTP-Software von FileZilla. Um ehrlich zu sein, kann ich dir auf Anhieb gar keine weiteren FTP-Software nennen.

filezilla-download

Quelle: FileZilla (Juni 2012), Abb. angepasst.

Folge dem Link zur Downloadseite und klicke auf den grünen “Download Now”-Button (siehe Screenshot rechts – Punkt 8).

Der Screenshot zeigt dir die Windows-Download-Version.

Auf der Downloadseite findest du unter anderem die Versionen für Linux und Mac OS X.

Nach dem klick auf den “Download Now”-Button wird der Downloadprozess vorbereitet.

Bis der eigentliche Download gestartet und ein neues “Speichern unter”-Fenster geöffnet wird, können einige Sekunden vergehen (siehe Screenshot – Punkt 9 und 10).

Ich empfehle dir die FTP-Software im selben Ordner von WordPress (hier: WordPress Tutorial) zu speichern (siehe Screenshot – Punkt 11).

Damit der Download gestartet wird muss du nur noch auf den “Speichern”-Button (siehe Screenshot – Punkt 12) klicken.

filezilla-speichern-unter

Quelle: SourceForge (Juni 2012), Abb. angepasst.

Nachdem du die FTP-Sofware von FileZilla heruntergeladen hast, muss du diese noch installieren. Starte die Installation mit einem Doppelklick auf die “FileZilla_3.5.3_win32-setup”-Datei (hierfür wurde kein Screenshot erstellt).

Großartig! FileZilla ist installiert.

filezilla-einrichtenÖffne jetzt die FTP-Software mit einem Doppelklick. Anschließend klicke links oben in der Menüleiste auf “Datei” (siehe Screenshot – Punkt 13).

Danach öffnet sich ein Klappmenü – klicke jetzt auf “Servermanager” (siehe Screenshot – Punkt 14).

Über ein weiteres Fenster werden die Einstellungen am “Servermanager” sichtbar (siehe nachfolgendes Screenshot).

Klicke links unten auf den “Neuer Server”-Button. Danach gibt einen Namen für deinen neuen Server-Zugang ein (hier: WordPress Tutorial, siehe Screenshot – Punkt 15 und 16).

Auf der rechten Seite wird der Servername (entspricht der URL deines Blogs, hier: cleveronlinegeldverdienen.de) und die Zugangsdaten eingegeben (siehe Screenshot – Punkt 17).

Bei Verbindungsart wähle bitte aus sicherheitstechnischen Gründen “Nach Passwort fragen” aus. Weitere Einstellungen sind vorerst nicht nötig.

Nachdem  du deine Zugangsdaten eingebeben hast, klicke nun auf den “Verbinden”-Button (siehe Screenshot – Punkt 18).

filezilla-servermanager

Der nachfolgende Screenshot zeigt dir das Hauptmenüfenster von FileZilla.

Wähle auf der linken Seite bei Lokal, deinen WP-Ordner (hier: WordPress Tutorial, siehe Screenshot – Punkt 19).

Kopiere nun mit Drag und Drop den kompletten “wordpress”-Ordner auf die rechte Seite in den Serverbereich (siehe Screenshot – Punkt 20 und 21). Das Hochladen der gesamten “wordpress”-Ordner dauert in der Regel kaum eine Minute.

wordpress-deutsch-upload

Du hast es geschafft! Großartig.Die gesamten WordPress-Dateien sind nun auf deinem Server.

Als nächstes muss du nur noch WordPress auf deinem Server installieren.

Schreibpause

An dieser Stelle möchte ich eine Schreibpause einlegen.

Um ehrlich zu sein, habe ich auch den Umfang dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung “WordPress installieren – kinderleicht!” ein wenig unterschätzt.

In diesem Artikel hast du gelernt:

  • was WordPress ist und
  • warum du WordPress verwenden solltest.

Auch hast du mit diesem Artikel geschafft:

  • WordPress Deutsch herunterzuladen,
  • deine Datenbankdaten einzugeben,
  • die FTP-Software FileZilla downzuloaden und zu installieren,
  • und WordPress auf deinen Server hochzuladen.

In wenigen Tagen geht es dann weiter mit  “WordPress installieren – immer noch kinderleicht! (Teil 2)“.

Gruß,
Alejandro.

 

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Über Alejandro

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